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Der teufelsgeiger
Die Karriere des gefeierten Geigenvirtuosen Niccolò Paganini liegt in der Hand des undurchsichtigen Managers Urbani. Der bringt ihn gegen seinen Willen zum Auftritt nach London. Wegen seiner Skandalgeschichten kommt es zu Demonstrationen vor dem. Der Teufelsgeiger ist ein Film des Regisseurs und Drehbuchautors Bernard Rose über den Geiger und Komponisten Niccolò Paganini. Verkörpert wird Paganini im. Der europaweit gefeierte Geigenvirtuose und notorische Frauenheld Niccolò Paganini ist im Jahr auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Um seine Person ranken.

Das Phänomen entfesselter Groupies ist indes nichts Neues, legendär ist etwa die Beatlemania der er. Aber schon lange vor den Beatles oder den Rolling Stones, lange auch vor Elvis gab es Künstler mit ähnlicher Verführungskraft. Der Violin-Virtuose bezirzte nicht nur mit bis dahin für unmöglich gehaltenen Kabinettstückchen auf seinem Instrument, sondern auch mit ungewöhnlichem Aussehen und Auftreten - sein Image ist bis heute das eines Hexers und Dämonen.

Das Publikum interessiert sich nicht für sein musikalisches Können, sondern nur für seine Fähigkeit, mit der Geige Tierstimmen nachzuahmen. Als der genusssüchtige Frauenheld die üppige Hotelrechnung nicht bezahlen kann, unterbreitet ihm der geheimnisvolle Urbani Jared Harris ein unwiderstehliches Angebot: Der Fremde verspricht Paganini Ruhm und Reichtum, als Gegenleistung müsse der Musiker ihm nach dem irdischen Leben zu Diensten sein.

Paganini kommt indes nicht zur Ruhe und verprasst sein Geld immer wieder im Casino. Dann bietet der Londoner Impresario John Watson Christian McKay ihm ein immer wieder aufgestocktes beträchtliches Honorar für einen Auftritt in der britischen Metropole, der Konzertveranstalter verpfändet dafür sogar seine Möbel. Dort fällt Paganinis Auge auf Charlotte Andrea Deck , die hübsche Tochter des Impresarios… Das Gesamtkunstwerk Paganini speiste sich schon zu Lebzeiten des Geigers und Komponisten genauso aus Legenden wie aus Fakten.

Zur Selbststilisierung des langhaarigen Italieners, der sein enormes spieltechnisches Können für die Experten: Bahnbrechend waren seine halsbrecherischen Doppelgriff-Folgen und die effektvollen Pizzicati für die linke Hand mit eigenwilligen Bühnenritualen verband, kamen schnell bewundernde Übertreibungen und gezielte Diffamierungen. Es entstand das Bild eines Musikers im schwarzen Frack, der mit seinem Instrument nicht nur angeblich Frauen willenlos machen konnte, sondern direkt mit einer übernatürlichen, dämonischen Sphäre in Verbindung zu stehen schien.

Von solcher manischer Zuspitzung sind Bernard Rose und David Garrett weit entfernt, dem Regisseur und Drehbuchautor geht es vielmehr darum, dem Künstler Paganini gerecht zu werden, den Mythos zu entlarven, ohne den Zauber zu zerstören. Die Figur passt trefflich in Roses zeitloses Porträt des Musikbusiness: Auch im Jahrhundert geht es schon um Meinungsmacher und Marketing, Intrigen und Interessenkonflikte.

Sie ist es auch, die nach des Geigers improvisiertem Auftritt in einem Pub eine Eloge in ihrer Zeitung verfasst, diese positive Kritik dann aber zur Gunstbezeugung umdeutet und sie um ihren Einfluss wissend zum eigenen Vorteil einsetzt. Hier wird zwischen Imagepflege und Schmutzkampagne auch noch um einen publicityträchtigen Konzertbesuch des englischen Königs Danny Huston in einem ungenannten Gastauftritt gebuhlt, während der Künstler in ein Abhängigkeitsverhältnis im goldenen Käfig gezwungen wird.

Paganini wiederum erscheint in dieser verdorbenen Welt des Scheins als verirrte Seele, die sich in Drogen, Glücksspiel-Eskapaden und freudlose Frauengeschichten flüchtet und sich nur in ihrer Kunst zu Hause fühlt. Rose, der höchstpersönlich die Kamera führt, zelebriert Garretts manchmal allzu adrette Leidensmienen mit Drei-Tage-Bart und die kleinen Kuschelsex-Einlagen geradezu, später bekommt Paganinis drogendurchsetzte Agonie im Gefängnis einen gewissen Opium-Chic.

Die Ausdruckspalette des Schauspielers scheint begrenzt, aber das macht der Musiker trotz seiner teils fragwürdigen Paganini-Arrangements wieder wett, der somit tatsächlich das Bild eines Menschen, der nur in der Musik lebt, filmische Wirklichkeit werden lässt. Am Ende des Films sind Liebe und Musik das einzige, was zählt, und sie sind untrennbar verbunden. Daneben und vor allem ist der Film aber auch eine intelligente Erkundung der Mechanismen des Showgeschäfts und der Macht der Musik.

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Sein Ruf eilte ihm voraus. Der Film „Der Teufelsgeiger“ ist ein Drama und Historienfilm aus dem Jahr „Ich bin nicht der Teufel. Er schaffte es trotz kränklicher Konstitution innerhalb eines einzigen Jahres Konzerte in wechselnden europäischen Städten zu geben. Ich werde mir Zeit nehmen, mehr über dieses höchst wunderbare, unbegreifliche Talent, über diesen Menschen, der das Aussehen eines wahnsinnigen Mörders und die Bewegungen eines Affen hat [zu schreiben]. Um seine Person ranken sich Geheimnisse, und Urbani tut alles, um die zirkulierenden Skandalgeschichten lebendig zu halten. Paganinis erstes Concert. Oder ist es ein Toter, der aus dem Graben gestiegen, ein Vampir mit der Violine, der uns, wo nicht das Blut aus dem Herzen, doch auf jeden Fall das Geld aus der Tasche saugt? Und dieser war nicht der Beste, was die Spannung deutlich erhöhte. Seine 24 Capricci für Violine, die lange Zeit als unspielbar galten, gehören heute zum Standardrepertoire. Er ist höchst aufregend und pikant. Aber wie von Urbani vorhergesagt, kann er ohne ihn nicht leben: seine Krankheiten verschlimmern sich, und auf dem Sterbebett verweigert er die katholischen Sterbesakramente. Gefördert wurde der Film von FFF Bayern, FFA und DFFF sowie FFW, ÖFI und FISA in Österreich. Niccolò Paganini Der Teufelsgeiger. Paganini, der kreuz und quer durch Europa reiste und Konzerte gab, wurde überall mit Spannung erwartet. Im Jahr ist Paganini auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Der schwarze Frack und die schwarze Weste von einem entsetzlichen Zuschnitt. Ich diene dem Teufel und Ihr seid. Und die anderen Schauspieler wurden wohl angewiesen, schwächer zu spielen, um den armen Garrett nicht so traurig aussehen zu lassen.{/PARAGRAPH} Das war Paganini in seiner schwarzen Gala. Sie verlassen London, und in Paris beteiligt sich Paganini an einem Casino, in dem er auch auftritt. Hier findet Paganini schnell Gefallen an Charlotte, der schönen Tochter seines Gastgebers. Einzig das Londoner Publikum muss noch gewonnen werden. Dessen darstellerisches Vermögen fällt kaum ab im Vergleich zu den Profikollegen wie Veronica Ferres, die den erschreckend leblosen Film koproduziert hat. Paganini - eine Figur wie sie E. Hoffmann nicht besser hätte erfinden können. Einer, der die Geige spielte wie er, musste ja mit dem Teufel im Bunde stehen. Er spielte die Geige anders als bis dahin, er hielt sie nach unten geneigt und benutzte mit seinen extrem biegsamen Händen viele neue Kunstgriffe, die ihm den Namen Teufelsgeiger einbrachten. Um Paganini zu seinem ersten Auftritt nach London zu bewegen, riskieren der britische Impresario John Watson und seine Geliebte Elisabeth Wells ihren gesamten Besitz. Die hochmusikalische, ebenfalls komponierende Schwester von Felix Mendelssohn Bartholdy stand nicht alleine da mit ihren Einschätzungen. Ein übernatürliches, wildes Genie. Dass Paganini weder ein Mörder noch ein Vampir war, konnte sein Biograf Edward Neill später unmissverständlich klarstellen. Filmstart in Deutschland war am Oktober Denn Garrett kann wirklich spielen — nicht nur Geige, was dem Film auch eine seltene Echtheit verleiht. Als Schauspieler scheitert er grandios. Entdecken Sie den Deutschlandfunk.{/PARAGRAPH}Der Teufelsgeiger [dt./OV]. Er konnte beispielsweise Tierlaute täuschend echt auf der Geige nachahmen. Zwischen und hatte er eine Festanstellung als Konzertmeister bei der Fürstin Elisa Baciocchi von Lucca, einer Schwester von Napoleon. Hauptdarsteller David Garrett fungierte auch als ausführender Produzent. Präpariert und einbalsamiert wurde sein Leichnam über Jahrzehnte in diversen Kellerräumen aufbewahrt. Dank der Berichterstattung der Journalistin Ethel Langham scheint das Vorhaben von Erfolg gekrönt zu sein. Paganini feuert Urbani, arrangiert sich aber bald wieder mit ihm. Es kommt zu tumultartigen Menschenaufläufen vor seinem Hotel, so dass der Musiker und sein Manager bei Watson Unterschlupf suchen müssen. Sein Lebenswandel und vor allem sein schlechter Ruf waren dann allerdings der Grund dafür, dass man ihm nach seinem Tod am Mai ein kirchliches Begräbnis verwehrte. Kurz darauf gerät das Casino in Schwierigkeiten, Paganini trennt sich endgültig von Urbani und zieht nach Italien. Gleichzeitig lockt Urbani Charlotte zu Paganini ins Hotel, und sie sieht, wie diese Frau aus Paganinis Zimmer kommt und offensichtlich Sex mit ihm hatte. Seine Versuche, Charlotte brieflich zu versöhnen, enden abrupt, als sie ihm mitteilt, dass sie geheiratet hat. Der Geigenvirtuose wurde zeitweise sogar des Mordes bezichtigt. Urbani befürchtet jedoch, seinen Einfluss auf seinen Schützling zu verlieren, und schmiedet einen teuflischen Plan: Der medikamentenabhängige Paganini erhält im betrunkenen Zustand Besuch von einer Prostituierten, die er für Charlotte hält. Hector Berlioz über den Geiger, den er in Paris traf: ""Paganini kündigte das Unmögliche an - und verwirklichte es dann. Er verliebt sich in die junge Sängerin. {PARAGRAPH}Pocket "Mittwoch. Veronica Ferres war Koproduzentin. Alle wollten Paganini hören, denn mit seinem feurigen Spiel ging er fast an die Grenzen des menschlich Vorstellbaren. Für eigene Zwecke komponierte Paganini zahlreiche Werke, darunter Violinkonzerte, Variationen, Sonaten und Quartette, von denen viele verloren gegangen sind. (). Das allein schon war ein Rekord, denn man reiste noch mit der Kutsche. Der Geiger Niccolo Paganini beherrschte seine Geige so virtuos, dass die Leute vor Jahren glaubten, er sei mit dem.

Bilder von der Premiere von "Der Teufelsgeiger"

{PARAGRAPH}Urbani vermarktet Paganini gut, muss aber auch erleben, dass dieser sein Geld schnell wieder verspielt. Im Abspann wird erwähnt, dass ihm ein kirchliches Begräbnis verweigert wurde. Obwohl Niccolo Paganini zeitweise dem Glücksspiel verfallen und in zahlreiche Frauen-Affären verwickelt war, konnte er sich mit der Geige ein Vermögen erspielen. In Zeitungen, Tagebüchern und Briefen der Zeit kann man jedoch Ähnliches lesen. 6,01 Std. 57 Min Der europaweit gefeierte Geigenvirtuose und notorische Frauenheld Niccolò Paganini (David.